Die Saga Aventuriens - Kapitel V

Das Jahr des Feuers

Schlacht in den Wolken

Kurz vor Beginn der Schlacht um Gareth...


Der Botenreiter sieht Lodrik mit ernster Miene auf sich zuschreiten. Er hofft dass ihn der Ritter nicht nur in der Stadt eine Botschaft überbringen lässt. „Was kann ich für Euch tun Herr Sturmfels?“ „Bringt diese Kiste und diesen Brief so schnell wie nur irgend möglich nach Gut Heimstatt zu meiner Frau Algunde und meiner Tochter. Ihr wisst wo es ist?“ „Ja mein Herr, ich bin schon öfter in der Gegend geritten.“
Innerlich freut er sich aus der verdammten Stadt zu entkommen, äußerlich lässt er sich jedoch kaum etwas anmerken. Er nimmt die beiden Sachen entgegen und packt sie in die Packtaschen seines Pferdes. Lodrik schaut gen Himmel im Norden „Eilt Euch!“ und schon wendet er sich ab.
Schnell holt sich der Botenreiter noch ein wenig Proviant aus der Stube und besteigt sein Pferd. Mit einem kleinem erleichtertem Lächeln auf dem Gesicht verlässt er die Stadt gen Westen...


Ein Reiter nähert sich rasch aus Richtung Osten, währen Algunde mit ihrer Tochter auf den Feldern arbeitet. Sie legt ihr Werkzeug zur Seite und bedeutet dem kleinen Mädchen ins Haus zu gehen, während sie das schlimmste befürchtet. Sie wusste dass Ihr Mann auf einer Mission in Richtung der schwarzen Lande unterwegs war und die Nachricht, das Wehrheim gefallen ist, hat sich auch schon in diese Teile des Landes verbreitet. Ist das die Nachricht seines Todes?
Sie geht zum Brunnen und fördert Wasser für den Reiter und das Pferd an die Oberfläche und wartet dort auf den Boten.


„Frau Sturmfels?“ fragte er als er abstieg. Sie nickte. „Euer Mann Lodrik schickt mich mit dieser Nachricht und dieser Kiste für Euch und Eure Tochter.“ „Er lebt also?“ „Zumindest als ich ihn zuletzt in Gareth sah, kurz vor dem Angriff...“ Leicht zitternd nahm sie den Brief und die Kiste entgegen. „Gareth wurde angegriffen? Wie steht es um die Kaiserstadt?“ Der Reiter nimmt einen großen Schluck Wasser und als er begann das Pferd zu tränken sagte er „Ich kann leider nicht sagen wie es um die Stadt steht, Euer Mann schickte mich noch vor der Schlacht aus der Stadt, um euch aufzusuchen. Ich muss nun leider auch gleich wieder aufbrechen meine Dame.“ Sie nickte und ging in Richtung des Hauses. „Passt auf Euch auf mein Herr.“ und schon verließ der Reiter das Gut auch schon in Richtung Süden...


Nachdem sie ihre Tochter ins Bett gebracht hat setzt sie sich vor den Kamin und öffnet das Schreiben.

 

Meine Liebsten,

wie immer möchte ich vollkommen offen zu Euch sein.

Mein Dienst für das Kaiserhaus von dem ich dir im letzten Brief schrieb...

…sahen wir den untoten Heerwurm Richtung Wehrheim ziehen...nahmen wir Aufstellung für die Schlacht um Wehrheim um den Plan in die Tat umzusetzen...starb Rohaja vor meinen Augen, ich hatte wieder versagt...nahm ich ihr gebrochenes Schwert auf und verstaute es ungläubig, da wurde ich auch schon wie die anderen von diesen widerwärtigen Gargylen gepackt und in Richtung der Festung geflogen.

Wir wurden in hölzerne Särge gesteckt, die sich sofort unseren Körpern anpassten, und uns überkam die Ohnmacht. Ich weiß nicht wie viel Zeit verging, bis ich von Lärm aufwachte. Galotta stritt sich mit einem an einen Baum gekreuzigtem Dexter Nemrod. Nachdem diese die Halle verließen dauerte es nicht lange bis mich ein wirr sprechender Mann, der sich als Leonardo der Mechanikus entpuppte, aus meinem Gefängnis befreite. Meine Kameraden warteten unten schon auf mich und Leonardo führte uns durch einige Gänge zu unserer Ausrüstung...

Als er uns an eine der Öffnungen führte, die aus der Festung führten, zeigte er uns merkwürdige Flugapparate die wir nutzen sollten um von der Festung abzuspringen, was blieb uns auch anderes übrig, wir waren zu geschwächt den Feind hier und jetzt zu bekämpfen.

Am Boden angekommen suchte ich die anderen und den guten alten Kubax. Heldar schien tot, doch da ereignete sich etwas was keiner von uns geahnt hatte. In Lynn steckte die Kraft der Magie und sie heilte ihn. Wir suchten uns Pferde um schnellstmöglich nach Gareth zu gelangen...

Nach einem Tag zogen wir an den „Korknaben vorbei und der Zwergenkönig hat die Schlacht um Wehrheim tatsächlich überlebt und zieht mit seiner Truppe auch nach Gareth, wir hatten jedoch keine Zeit uns lange aufzuhalten.

Als wir in Gareth ankamen, sahen wir die ganze Panik die die Stadt schon fest im Griff hatte, viele fliehende Menschen und volle Straßen, es dauerte eine ganze Zeit bis wir uns zur neuen Residenz durchgeschlagen hatten.

In der Audienz mit Emer und ihren Beratern berichteten wir was wir erlebten und uns wurden Einblicke in bislang geheime Unterlagen gewährt, unter anderem eine Karte die einen Teil der fliegenden Festung!

Nach der Audienz wurden wir in die alte Residenz gebracht und von Heilern versorgt, die sich um unsere geschundenen Körper kümmerten.

Ein paar Tage hatten wir noch bis die Festung die Stadt erreichen würde.

Am nächsten Tag hielt Emer eine fesselnde Rede auf den Zwölfgötterplatz, nach der wir eine Versammlung in der alten Residenz abhielten. Dort gründeten wir den Rat der Helden, ein Gremium, dass über das weitere Vorgehen bei der Verteidigung der Stadt beriet...

Wir erhielten verschiedene Aufgaben. Barax sollte sich mit der Ausbildung von Armbrustschützen beschäftigen, Lynn versuchte ihre Kontakte in Gareth zu nutzen um nützliche Informationen zu bekommen, Heldar sollte die Alchimisten unterstützen und ihnen die Greifenfedern bringen, die wir auf unserer Mission gesammelt hatten, Reo und Baeromar kümmerten sich um den Ogerlöffel, der im Museum der statt aufbewahrt wurde.

Und ich stellte mich wieder in den Dienst der kaiserlichen Familie und schloss mich wieder der Panthergarde an. Diesmal werde ich nicht versagen, das schwöre ich. Ich werde Emer beschützen und diesmal werde ich nicht untätig zusehen müssen, wie bei ihrem Mann und ihrer Tochter!...

In der Nacht hielten Baeromar, Heldar, Barax und ich Totenwache nach Art der Weidener, um den Gefallenen von Wehrheim zu gedenken.

Am nächsten Vormittag tagte der Rat der Helden erneut, es wurde über Fortschritte berichtet und es wurde über eine mögliche Waffe gegen den übermächtig scheinenden Feind geredet. Den Stab des Vergessens...

Wir gingen alle wieder unseren Aufgaben nach. Ich war die ganze Zeit in Emers Nähe und dort erfuhr ich auch, dass der verdammte Bürgermeister von Gareth Verrat am Kaiserhaus und dem Reich verübte! Er wollte die Stadt Galotta kampflos übergeben und ihm Emer ausliefern! Zum Glück wurde seine Intrige aufgedeckt. Er wurde vorerst in den Kerker gesteckt und wird gewiss nach dem Krieg gerichtet werden....

Nun gut mein geliebtes Weib. Ich muss nun wieder zum Rat der Helden, die Festung rückt immer näher und dürfte uns morgen erreichen. Schnappt euch alles von unserem Hof, was ihr auf den Wagen bekommt und zieht damit zu unserem alten Freund Kubax, dort solltet ihr sicher sein. Nimm das Geld was ich euch mitgeschickt habe, damit solltet ihr eine Weile auskommen. Der Orden, der mich als Ritter des Reiches auszeichnet ist für unsere Tochter. Sag ihr dass ich sie über alles Liebe.

So die Zwölfe es wollen sehen wir uns bald wieder, nachdem wir den Feind geschlagen und aus dem Reich getrieben haben. Ich werde euch so schnell es geht wieder schreiben. Grüß Kubax von mir und schicke mir eine Nachricht, sobald ihr dort heil und gesund angekommen seid.

In ewiger Liebe

Dein Mann

Lodrik

Tränen liefen ihre Wangen herab als sie den Brief zur Seite legte. Sofort weckte sie ihre Tochter und begann zu packen...


In Gareth tobte die Schlacht unterdessen. Der Angriff der Festung wurde von einer ganzen Luftschiffflotte, Gargylen, Irrhalken und dem Nachtdämon, der sich als Illusion herausstellte begleitet. Lodrik und die anderen flogen einen Angriff auf die Festung mit einem Luftschiff, dass von einem elementaren Meister getragen wurde. Die Angriffe von Gargylen und Irrhalken zwangen sie jedoch den Rückzug anzutreten.


An der neuen Residenz angekommen, mussten sie das zerstörte Luftschiff zurücklassen. Untote stürmten die Residenz und Lodrik und Baeromar schlugen einen Keil in die angreifenden Untoten. Nachdem Sie die Horde besiegt hatten gingen sie in die Residenz und mussten feststellen, dass der schwarze Ritter von seinem Sohn befreit wurde. Sie stellten sich ihm allesamt im Kampf, jedoch war es sein Sohn selbst der ihm den Todesstoß versetzte.


Ein Bote von der Nekropole kam an die Residenz und berichtete ihnen, dass Emer nach ihnen verlangte. Lodrik stürmte sofort mit dem Pferd des Boten los, die anderen folgten mit einigem Abstand.


Dort angekommen wurde die Nekropole von Rhazzazor angegriffen. Lodrik wurde der Stab des Vergessens überreicht und Emer bestimmte Schildträger, unter anderem Baeromar und Lodrik, die ihren Vorstoß gegen Rhazzazor decken sollten. Sie wollte den untoten Drachen erschlagen.


Der Drache jedoch spielte mit den Menschen und schaffte es Emer zu töten. In Verzweiflung und unendlicher Wut auf sich selbst, Emer und den Drachen drängte Lodrik auf ihn ein, flankiert von den restlichen Schildträgern. Als der Drache nach dem Träger neben Lodrik schnappte schlug er mit dem Stab nach dem Kopf des Drachens und schrie „Meer des Schmerzes leere dich!“. Rhazzazor wurde dadurch zwar nicht vernichtet, jedoch in die Flucht geschlagen.


Nachdem der Drache geflohen war schoss ein gleißender Sonnenstrahl aus Baeromars Schwert gen Himmel und 9 Greifen unter der Führung von Obaran senkten sich den versammelten Menschen entgegen. Nach einer kurzen Unterhaltung stieg die Gruppe auf den Rücken der Greifen in Richtung Festung auf. Baeromar ritt auf Obaran selbst, Lynn auf Schinvoran, Reo auf Vingoran, Heldar auf Herofan, Barax auf Belochar und Lodrik auf Malachan.


Ein heftiger Luftkampf gegen die Irrhalken entbrannte, in dem sich die Greifen samt Reitern nur knapp durchsetzen konnten. Dies aber nur durch die Blutulmen um den Pentagontempel, die Ihre Äste gen Himmel schleuderten und damit die Irrhalken in die Tiefe rissen.


Auf der Festung angekommen löste sich Baeromars Schwert in gleißendem Licht auf. Er und die Gruppe schlugen sich allen Widrigkeiten zum Trotze bis zu Galottas Thronsaal durch, während das Magnum Opus des Weltenbrandes langsam über Gareth hereinbrach, und wollten sich ihm zum Kampfe stellen.Dann plötzlich schien die Zeit still zu stehen. Eine in eine Robe gehüllte Gestalt trat auf Galotta zu und Sprach von einer Vereinbarung und dass die Zeit nun abgelaufen sei. Galotta verging...


Erschütterungen liefen durch die gesamte Festung. Leonardo der Mechanikus, befreit vom Joch Galottas, half Baeromar und seinen Kumpanen in einem merkwürdigen Fluggerät von der Festung zu entkommen, die kurz darauf in Neu-Gareth abstürzte.


Die Gruppe landete weit außerhalb Gareths und blickte auf die halb zerstörte Stadt herab...


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